Schlafstörungen Ursachen

Schlafstörungen Ursachen

Finden Sie heraus, warum Sie so schlecht schlafen

Sehr wichtig für jeden Schlafgestörten sollte es sein, sich nicht nur mit der Beseitigung dieses Ärgernisses zu beschäftigen, sondern sich ausgiebig einmal Gedanken über die Ursachen von Schlafstörungen zu machen.

Man kann recht einfach und schnell eine solche Störung behandeln. Es stehen einem dazu sehr viele Methoden und Strategien zur Verfügung, die dabei helfen die Situation zu entschärfen oder einen gesunden Schlaf wieder herzustellen.

Doch der wohl wichtigste Punkt sollte es sein, der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen, um einem wieder aufflammen der Schlafstörung vorzubeugen und diese endgültig zu beseitigen.

Lesen Sie also diesen Artikel, betrachten Sie genau die einzelnen Punkte und analysieren Sie genau was die Ursache für Ihre Schlafstörung sein könnte.

Video Schlafstörungen: Die 5 häufigsten Gründe (Quelle: youtube/Glücksdetektiv):

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Dies sind die häufigsten Ursachen von Schlafstörungen:

1. Die Situation hat sich verändert
Die Umgebung in der wir uns in der Regel befinden, vermittelt uns eine gewisse Sicherheit. Werden wir aus dieser Umgebung gerissen, geht diese Sicherheit zumindest teilweise verloren, macht uns unsicher und führt in Folge dessen zu einem unruhigeren Schlaf.
Ich sehe dies sehr oft bei Patienten die neu auf unserer Station aufgenommen werden. Die neue Umgebung, das andere Bett, der neue Zimmernachbar und nicht zuletzt die vielen ungewohnten Eindrücke, machen viele Patienten nervös und sorgen vor allem zu Beginn des Aufenthaltes für unruhige Nächte.
Auch bei Urlaubs- oder Geschäftsreisen tritt dieses Phänomen auf. Eine neue Umgebung kann auch bei eigentlich positiven Aktivitäten ebenfalls zu Schlafproblemen führen.
Eine andere Veränderung der Situation tritt bei Zeitverschiebungen auf (Jetlag).
Durch den plötzlich verschobenen Tag/Nacht-Rhythmus können massive Anpassungsprobleme auftreten, da unsere Biorhythmen sich erst auf die neue Situation einstellen müssen. Hier genügen schon kleine Veränderungen, wie die Umstellung auf die Winter- oder Sommerzeit, um unseren Schlaf zu beeinträchtigen.
Mit Zeitverschiebungen haben vor allem Schichtarbeiter zu kämpfen, die sehr oft an Schlafstörungen leiden.

Situationsveränderungen sind mit die häufigste Ursache für Schlafprobleme, die sich nach einer Anpassungsphase oder der Rückkehr in die gewohnte Umgebung zumeist von alleine wieder legen.

Eine Ausnahme bildet dabei das oben erwähnte Schichtarbeiter-Problem, da man diese Situation nur schwer wieder verändern kann.

Lesen Sie dazu auch unbedingt meinen Artikel “Den Schlafrhythmus optimal programmieren”

2. Reaktion auf psychische Belastungen
Der Körper reagiert auf psychische Belastungen mit einer Stressreaktion, die unseren Schlaf massiv beeinträchtigen kann.
Diese psychischen Belastungsfaktoren sind z.B. Ärger bei der Arbeit oder Streit mit dem Partner. Auch aufgeregt sein vor einem kommenden Ereignis oder entstandene Aufregung durch ein unerwartetes Geschehen machen uns nervös und angespannt.
Vor allem aber Ängste und Sorgen die uns zum Grübeln verleiten, sind wahre Schlafräuber.

Der Körper reagiert dabei mit Anspannung, Schwitzen, Bluthochdruck, Herzrasen, Schmerzen und vielem mehr, was zusätzlich zu Ängsten führt und einen Teufelskreis entstehen lässt.
Psychische Belastungen führen daher sehr oft zu Schlafstörungen und sind mit die häufigste Ursache v.a. von chronischen Störungsbildern.

3. Psychiatrische Erkrankungen
Viele psychiatrische Erkrankungen und psychische Störungen haben als Symptom eine mehr oder minder ausgeprägte Schlafstörung.

Vor allem die recht häufig anzutreffende Depression ist zumeist mit einer Schlafstörung verbunden.
Auch bei anderen Erkrankungen wie z.B. Psychosen, entwickeln die Betroffenen oft Schlafprobleme.

Auch an Demenz erkrankte Personen sind stark von der Problematik betroffen.

4. Neurologische Ursachen von Schlafstörungen
Auch bestimmte neurologische Erkrankungen verursachen durch ihre Symptomatik oft Schlafstörungen, da diese Symptome oft Schlaf behindernd sind.
Beispiele für neurologische Erkrankungen sind z.B.

Sehr weit verbreitet, ist das oben schon erwähnte Restless-Legs-Syndrom. Diese Störung ist Schlaf bezogen und tritt nur während des Schlafes auf.
Die Patienten müssen, um die Beschwerden loszuwerden das Bett verlassen und sich bewegen. Auch Kälteanwendungen helfen hier weiter. In schweren Fällen muss diese Störung medikamentös behandelt werden. Bitte wenden Sie sich auch hier an ihren Hausarzt.

5. Internistische Ursachen von Schlafstörungen
Auch einige Erkrankungen aus der inneren Medizin können definitiv zu Schlafstörungen führen.

Auch hier sind es die Symptome, die wiederum Schlaf behindernd sind.

Beispiele sind Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen (Atemprobleme), Juckreiz (durch verschiedene Erkrankungen bedingt wie z.B. Allergien, Nesselsucht, Nierenerkrankungen), Inkontinenz (Blasenschwäche, Prostataprobleme)

Auch Schlaf bezogene internistische Erkrankungen können eine Insomnie auslösen. Dazu zählt das Schlaf-Apnoe-Syndrom.

Hier ist die Atmung durch den Schlaf bedingt beeinträchtigt, da die Atemwege sich verengen können.
Die Muskulatur erschlafft während des Schlafes und der Zungengrund blockiert die Atemwege.
Dadurch entsteht ein Sauerstoffmangel, der ernsthafte Folgeerkrankungen und deutliche Leistungseinbußen tagsüber auslösen kann.
Eine solche Störung sollte genau diagnostiziert und behandelt werden. Wenden Sie sich damit an ihren Hausarzt oder einen HNO-Arzt.

6. Durch Medikamente verursacht
Eine oft nicht erwähnte Ursache von Schlafstörungen bildet die Einnahme bestimmter Medikamente, deren Nebenwirkungen zu Problemen führen kann. Vor allem Betablocker (Mittel gegen Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen), Medikamente gegen Asthma, Parkinson-Mittel, Psychostimulanzien (z.B. Mittel gegen ADHS), Antidepressiva die aktivierend wirken und fast alle Arten von Drogen, sollten möglichst vermieden werden, falls man an Schlafstörungen leidet.

Wichtig dabei: Setzen Sie niemals Medikamente plötzlich und von sich aus ab, sondern sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt über eine solche Maßnahme.

7. Genussmittel
Auch viele Genussmittel können durch ihre Wirkung, die zumeist aufputschend ist, zu Schlafproblemen führen.
Vor allem der Konsum von Koffein und von Alkohol sollte bei Schlafproblemen vermieden werden.
Da hier sehr viele Mythen und Unwahrheiten grassieren, habe ich dazu einen eigenen Artikel dazu geschrieben.
-> hier geht’s zum entsprechenden Blogartikel


Haben Sie die Ursache ihrer Schlafstörung schon gefunden?

Dies sind die wichtigsten Ursachen von Schlafstörungen. Haben Sie die Ursache bei sich schon gefunden?

Durch die Vermeidung der Schlaf behindernden Faktoren bzw. Ursachen, kann eine Schlafstörung nachhaltig vermieden oder aufgelöst werden.

“Arbeiten Sie daran!”

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Schlafstörungen Ursachen
Zusammenfassung
Schlafstörungen Ursachen
Beschreibung
Der erste Schritt bei einer Schlafstörung sollte sein, die Ursachen zu finden und danach die Therapie genau zu planen. Finden Sie heraus welche Ursachen Ihre Schlafstörung ausgelöst haben.
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